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Unsere Klientin Claudia, durften wir im Jahr 2015 in unserem Studio für Lebensfreude begleiten.
Das Beitragsbild stammt von ihr persönlich und ist bei einer unserer Begegnungen am Whiteboard entstanden.

Hier ihr ausführliches Feeback:

„Das Wichtigste: Ich wurde erst einmal einfach so an- und aufgenommen, wie ich bin. Mit allen Fehlern, allen Dramen, Schwächen und allem Gepäck. Vollkommen (vor-) urteilsfrei

Was ich als megaschlimmes Drama aufgefasst habe, wurde mit einer Mega-Ruhe und Gelassenheit aufgenommen, relativiert und in einen Gesamtzusammenhang gesetzt. Und plötzlich wars gar net mehr so schlimm wie es zunächst schien.

Ihr seid King und Queen des aufmerksamen, achtsamen Zuhörens

Das Schweigen im richtigen Moment – unbezahlbar!

Zeit! Auch wenn jede Sitzung natürlich zeitlich begrenzt war, hatte ich immer das Gefühl, dass ihr euch alle Zeit der Welt für mich nehmt und ich jederzeit überziehen kann, wenn noch was akutes hochkommt (auch wenn es objektiv betrachtet wahrscheinlich nicht so war)

Euer bestärkendes, aufmunterndes Lächeln hat selbst die tränenreichsten Berichte erträglich gemacht

ich hatte immer das Gefühl, bei euch gut aufgehoben zu sein – weil ihr ausstrahlt, dass ihr wisst, was ihr tut. Ihr experimentiert nicht mit dem Leben und der Seele des Betroffenen sondern tastet euch vorsichtig vor und bietet Lösungen oder Workarounds an, ohne sie aufzuzwingen

Ihr habt unzählige verschiedene Werkzeuge/Methoden zur Hand, um zum Kern des Problems vorzudringen.

Ihr fragt nach. Im Gespräch und wenn man sich nicht meldet. Ich hatte das Gefühl, dass ihr aufrichtig besorgt um mich seid. Und das (so traurig es ist, dass man das dazu sagen muss) nicht des Geldes wegen.

Insbesondere bei dir (mit Ingrid hatte ich ja nur eingeschränkt Kontakt aber ich glaube dass es bei ihr auch so ist – denn sonst würde sie dich schon längst langweilen): Du bist ein unglaublich vielseitig interessierter Wissensquell. Du hast so viel gelesen und dir (leider im Ggs zu mir) gemerkt, dass ich mir sooooo sehr gewünscht hätte, dich (zu alten Zeiten oder in der Familie) einfach als permanent verfügbaren Mentor zu haben. Aber das kann ich mir plump gesagt nicht leisten (Ich = arme Kirchenmaus mit geliehenem, struppigem Pelz). Ich hab die Momente geliebt, in denen wir uns gegenseitig Bücher o. ä. empfohlen haben. Heute weiß ich, dass das wohl der Scanner in mir war/ist 😉 Deswegen war meine Email auch so gespickt mit Recherche-Möglichkeiten. Denn du hast auch immer auf Anreize von mir reagiert und dich damit auseinandergesetz und konntest beim nächsten Treffen mit neuen Aspekten dazu aufwarten. Das Lied von Abney Park passt übrigens wahrscheinlich auf 90% eurer Klienten. Soooo viele Geschichten, die darauf warten, endlich zu beginnen. So viele Menschen, die in der Sackgasse stecken.

Ihr bietet einen geschützten Raum an, in dem nichts Menschliches fremd und nichts unsagbar ist, nichts verurteilt wird und vor allem nichts nach außen dringt. Erst einmal hört ihr euch alles an. und dann fangt ihr zum gegebenen Zeitpunkt an, zu hinterfragen. Aber immer so, dass man sich die Fragen selbst beantworten muss. Und falls man wirklich voll aufm Schlauch steht, wird man sanft in die richtige Richtung geschubst. 😉

Euer Studio strahlt sanfte Ruhe aus und das Auge hat was zum Erkunden, während man erzählt oder nachdenkt. Euer Bodypainting-Wildnis-Bild ist übrigens nicht nur wunderschön sondern auch ein Vertrauensvorschuss an jeden, der den Raum betritt.

IHR strahlt sanfte Ruhe aus

Tee

Spaziergänge als Cut und/oder Abschluss des Gesprächs. Als Signal (kommt das jetzt im O-Ton auf die Homepage? Das wäre grandios :D) „ja – du hast hier grad echt nen Riesenhaufen Scheiße abgeladen aber wir sind an dir als Mensch interessiert – magst du mit uns mitkommen, dich entspannen, über die Kundtwerke am Wegesrand staunen und mit uns lachen? Wir gehen jetzt spazieren und gemütlich etwas essen. Du bist absolut willkommen – komm doch einfach mit!“ Genialer Zug!

Jeder hat aufm Klo sein eigenes Handtuch!!! *kicher*

1. Ergänzung:

Ihr seid gebildet und eloquent (ja. so ein schönes Wort) und wählt eure Worte weise

2. Ergänzung und dann geh ich endlich schlafen

Ihr ergänzt euch großartig. Wenn mir die Aussage des einen nicht geschmeckt hat oder ich sie schlicht nicht verstanden habe, konnte der andere sie relativieren/entschärfen/erklären/in Zusammenhang setzen. plus natürlich das Zwischenmenschliche. Ihr seid recht unterschiedliche und doch ähnliche Charaktere. Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit immens, dass man zu einem von euch beiden einen Draht findet.

Das Häusliche: Dadurch, dass ich zu euch nach Hause kam, hatte es (nach der ersten Irritation) gleich etwas familiäres. Die Hausschuhe, der Garten, der Miez, dass wir in der Küche Tee gekocht haben oder dass Ingrid im Hintergrund Essen zubereitet oder im Garten gewuselt hat. Das nimmt immens das Gefühl von Therapie – es ist eher wie heimzukommen und bei OnkelPapaBruder/TanteMamaSchwester das allgemeine Lebensleid zu beklagen und nebenbei Ratschläge abzuholen, die man nicht befolgen muss wenn man nicht will. So. Jetzt aber haia bubu.“